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Medienerziehung in der Schule

Projekttag zu Film und Fernsehen


Die Medienwelt hat sich als eigenständige Erziehungs- und Bildungswelt entwickelt, auf die besonders die Schule als klassisches System organisierter Bildung antworten muss.Das Fernsehen hat durch seine audio-visuelle Darstellung einerseits einen großen Einfluss auf den Medienkonsumenten, aber andererseits bestimmen auch die Konsumenten zunehmend die Sendeinhalte. Bei der Flut der TV-Programme und der Vielzahl der Sendungen ist es erforderlich, mit den Schülern über Pro und Kontra des Fernsehens ins Gespräch zu kommen. Wir werden den Schülern Wissen vermitteln, wozu Film und Fernsehen da sind und was sich auch immer hinter der Flimmerkiste verbirgt. Dabei wollen wir einen Beitrag leisten, damit unsere Kinder nicht einfach dem "geschickt" betriebenen Medieneinfluss der Film- und Fernsehmacher ausgeliefert sind.

Projektunterricht:
Medienerziehung in der Schule - Pro und Kontra Film und Fernsehen

Bildungsempfehlung: Unterrichtsbegleitend politische Bildung Klasse 6

Ziel: Schüler sollen lernen, sensibel und kritisch die Medien als kommunikatives Umfeld zu betrachten, um selbst bestimmend, kreativ und sozialverantwortlich zu denken und zu handeln.

Unterricht:
1. Massenmedien
Revolutionen der Massenmedien von Gutenberg zu Gates
2. Duales Fernsehsystem
Wesen und Darstellung im Verhältnis zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen

Filmproduktion:  Titel   "Meine Schulklasse - meine Schulumgebung"

Film ist Unterrichtsmittel:
 
  • als Diskussionsgrundlage: ,,Ist Film exaktes Abbild der Realität?"
  •  
  • zur Ergänzung der Schulchronik und als schöne Erinnerung an die Schulzeit
  •  
  • als Diskussionsanregung "Schule heute - Schule damals"


  • Darstellung:
    Schon bei der Drehbuchgestaltung sollen die Schüler erkennen, dass ihr eigener Film von Halbwahrheiten gekennzeichnet ist (Datenschutz - es dürfen keine Leistungsunterschiede der Schüler im Film erkennbar sein, keine negativen Eigenschaften aufgezeichnet werden - Schutz der Persönlichkeit u.v.a.m.). Bei den Dreharbeiten erleben Schüler und Lehrer die Wirklichkeit und sehen später den geschnittenen Film als Darstellung von Halbwahrheiten.

    Beispiel: (1) Lehrer stellt eine Frage (2) Schüler antwortet falsch (3) Lehrer korrigiert (4) Schüler antwortet endlich richtig. Im Film werden Szene (2) und (3) weg geschnitten - Was bleibt? (1) Lehrer stellt eine Frage und (4) Schüler antwortet sofort richtig.

    Erkenntnis: Film ist Widerspruch zur Wirklichkeit!

    Vorbereitung:
    1. Gespräch des Projektleiters/Kameramann mit Lehrer/Schüler zur Vorbereitung eines gruppeninternen Schulfilms (ca. 1 Stunde).
    2. Individuelle Vorbereitung der Klasse zum Projekttag (siehe Durchführung).
    3. Inhaltliche Festlegung zum Film (Drehbuch). Schüler und Lehrer selbst als Medienmacher, Drehbuchautoren, Regisseure, Filmproduzenten und Darsteller.

    Durchführung Projekttag "Pro und Kontra Film und Fernsehen"

    Unterrichtsvorbereitung: - Bereitstellung politische Karte Deutschland und DVD-Player & Fernseher
    - Arbeitsblätter Duales Fernsehsystem ausdrucken
    - Elternbriefe ausdrucken und verteilen

    erste/zweite
    Unterrichtsstunde:
    (Referent Projektleiter/Kameramann) Massenmedien von Gutenberg zu Gates; Aufgaben und Wirkungsweise von Film und Fernsehen, besonders im Vergleich zwischen öffentlich-rechtlichen und privaten Sendeanstalten
    - Tafelbild zum dualen Fernsehsystem wird erarbeitet
    - Arbeitsblatt wird gestaltet
    - Diskussion über Sender und Sendungen

    dritte Stunde:
    Beginn der Dreharbeiten
    - Vorstellung der Schüler/Schauspieler (wesentliche Angaben zur Person, z.B. Name, Hobby, Berufswunsch, Vorbilder und Idole aus Musik, Sport und Film, pers. Leben etc.)

    vierte bis sechste
    Stunde:
    Drehen des Schulfilms als spielerisches Miterleben.


    Inhalte: Unterrichtsstunden mit verschiedenen Thematiken, die den Schulalltag widerspiegeln. Für die inhaltliche Gestaltung sind Schüler und Lehrer verantwortlich. Pausengestaltung mit Spiel - Darstellung des Schulfreundeskreises.

    Empfehlung Hausaufgaben: 1. Übersicht zu Fernsehsender/-sendungen schaffen, Informationen über TV-Geräte/Fernsehzeitungen
    2. Die persönliche Vorstellung der Schüler für den Film bitten wir mit den Eltern durchzusprechen.
    Zusätzliche Dreharbeiten:
    Da der Schulfilm auch Chronik ist, wird zusätzlich die Schulumgebung aufgezeichnet. Schüler und Lehrer geben dem Kameramann dazu sachdienliche Hinweise (z.B. bildliche Darstellung von Schulleiter/innen, Hausmeister, Hort, Schulhof, Sportstätte, Archivbilder des Ortes).

    Film als Unterrichtsmittel:
    Der Projekttag sollte ausgewertet werden.

    Der Schulklasse wird der geschnittene Film als Unterrichtsmittel zur Verfügung gestellt. Mit der Empfehlung, sich den Film anzuschauen, können jetzt Schüler und Lehrer am eigenen Beispiel vergleichen: Was ist Film - was ist Wirklichkeit? Im Erkenntnisprozess wird den Schülern verdeutlicht, dass nicht alles in Film und Fernsehen zu glauben und erst recht nicht alles nachzumachen ist. Auf der DVD als Informationsträger können nach dem Schulfilm noch Hinweise zum Lernen, Verkehrs-, Gesundheits-, Umweltschutz u.a aufgespielt sein
    Medienelternabend:
    Bei Bedarf können Ausschnitte des Schulfilms den Eltern vorgeführt werden. In Zusammenarbeit mit den Kreismedienstellen sollten diese Veranstaltungen genutzt werden, um aufzuzeigen, wie Eltern das Fernsehverhalten ihrer Kinder beeinflussen können.

    Finanzierung:
    Der Projekttag ist für Grundschulen kostenlos. Der Schulfilm kann der Klasse als Unterrichtsmittel vorgeführt werden. Ein besonderes Dankeschön gilt den Institutionen und Firmen, die das Projekt Medienerziehung unterstützen, u. a. Bundesagentur für Arbeit, das Fernsehmagazin "Die Lausitz", die Werbeagentur Procopius Finsterwalde, Finsterwalder Servicecenter Kersten Naumann, ElsterTV u.v.a.m.. Die Eltern der Schüler können eine DVD käuflich erwerben. Es besteht jedoch keine Erwerbspflicht.

    Genehmigungsverfahren:
    Die Durchführung des Projekttages basiert auf einer Bildungsempfehlung der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung. Die Drehgenehmigung wird mit der Schulleitung/Schulkonferenz abgestimmt. Zur Einhaltung der Gesetzgebung ist es erforderlich, mit den Eltern eine schriftliche Vereinbarung zu treffen. Der Elternbrief (siehe Unterrichtsvorbereitung) wird durch den Projektverantwortlichen in Zusammenarbeit mit der Schule herausgegeben.

    Das Urheberrecht zum Verfahren des Projekttages "Medienerziehung - Pro und Kontra Film und Fernsehen" nach Konzept obliegt Andreas Richter.